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Gedenkminute für die Anschlagsopfer von Halle/Saale

FV Niederrhein ruft alle Vereine an diesem Wochenende zu einer Gedenkminute vor dem Anpfiff auf

14.10.2019
Schweigeminute

Zum Gedenken an die Opfer von Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt ruft der Fußballverband Niederrhein (FVN) seine Vereine dazu auf, eine Gedenkminute vor den jeweiligen Partien an diesem Wochenende 12./13. Oktober einzulegen. Die Mannschaften können dies vor dem Anpfiff mit dem Schiedsrichter absprechen. Ebenso steht es den Mannschaften frei, mit einem Trauerflor aufzulaufen.

Bei Angriffen in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt waren am vergangenen Mittwoch, 9. Oktober, vor einer Synagoge und in einem Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen worden, zwei weitere wurden verletzt. Auch vor dem Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Argentinien (2:2) in Dortmund wurde vor dem Anpfiff eine Gedenkminute eingelegt.

"Mit Bestürzen mussten wir am höchsten jüdischen Feiertag Yom Kippur, dem Versöhnungsfest, vom schrecklichen antisemitischen und rechtsextremistischen Attentat an der Synagoge in Halle an der Saale erfahren. Zwei Menschen wurden kaltblütig ermordet, andere schwer verletzt und unzählige traumatisiert. Uns ist es ein großes Anliegen, dass Vorfälle und Tragödien dieser Art ernst genommen und aufgearbeitet werden - und noch viel lieber gar nicht erst entstehen", sagt Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland e.V..

FVN-Präsident Peter Frymuth sagt: "Nach dieser Tat in Halle empfinde ich tiefe Betroffenheit und Fassungslosigkeit. Der Fußballverband Niederrhein sagt ausdrücklich 'Nein' zu Gewalt, zu Rassismus und zu Antisemitismus. Daher rufen wir unsere Vereine an diesem Wochenende zu einer Gedenkminute auf."

Text: FVN,
Foto: Imago

Hier ein Textvorschlag für die Durchsage auf dem Sportzplatz / im Stadion vor der Gedenkminute:

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