Fußballverband Niederrhein e.V.
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Einstimmigkeit für „Oberliga Niederrhein“

Tagung mit den Klubs der NRW-, Niederrhein- und Landesligen

10.03.2011
Verbands-Fußballobmann Wolfgang Jades
Verbands-Fußballobmann Wolfgang Jades - Foto: Bowinkelmann

Verbands-Fußballobmann Wolfgang Jades hatte am Mittwochabend nach Wedau eingeladen, um die Auswirkungen der Regionalligareform für das Verbandsgebiet des Niederrheins mit denen zu besprechen, die es direkt betrifft – mit den Klubs der oberen Amateurklassen. 50 Teilnehmer aus 30 Vereinen folgten seinem Aufruf. Am Ende waren sich alle über den weiteren Weg einig.

„Bei der Reform geht es um eine weitreichende Geschichte“, betonte Wolfgang Jades die Wichtigkeit einer Lösung, die von allen Klubs getragen wird. „Ich bin daher sehr glücklich, dass unsere Vorschläge am Ende des Abends ohne Gegenstimme blieben und wir nun für den Niederrhein einen gemeinsam getragenen Weg gehen können.“ so Jades am Ende der Gespräche mit den Klubvertretern.

Auslöser war der Beschluss des DFB-Bundestages künftig unterhalb der 3.Liga  in fünf Regionalligen zu spielen. Eine dieser Regionalligen liegt in Hand des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV).

Ausgehend von der Annahme, dass auf Westdeutscher Ebene der Wegfall der NRW-Liga, beschlossen wird, passt der Niederrhein sich an diese neuen Gegebenheiten an. Von einer Wiedereinführung der Oberligen Nordrhein und Westfalen soll dabei nach Vorstellung des Verbandsfußballausschusses abgesehen werden. Stattdessen soll die NRW-Liga ersatzlos gestrichen werden und eine Aufwertung der oberen Verbandsklassen erfolgen. Ab 2012/2013 soll daher die Niederrheinliga als „Oberliga Niederrhein“ einen neuen Namen bekommen. „Das hatten die Vereinsvertreter so gewünscht, um dem gesteigerten hohen Niveau dieser Spielklasse auch namentlich Ausdruck zu verleihen.“ erklärt Jades.

Mit dem Wegfall der NRW-Liga wird die Niederrheinliga bzw. Oberliga Niederrhein in ihrer Qualität weiter steigen, da starke Klubs das Feld auffüllen werden und von kurzen Fahrtwegen und einer Mehrzahl von interessanten Derbys profitieren. „So haben wir einen Weg gefunden, der einen attraktiven Spielbetrieb garantiert!“ freut sich Jades über die einvernehmliche Lösung, die jetzt ihren Weg geht, um auch offiziell beschlossen zu werden. Erster Schritt dazu ist die Beiratssitzung des WFLV in einer Woche.

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