Fußballverband Niederrhein e.V.
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„Ein Leben für den Fußball“

Walter Hützen feiert 80. Geburtstag

28.03.2018
Die Spitzen der Westdeutschen Fußballverbände gratulieren Walter Hützen zum runden Geburtstag - v.l.: Manfred Abrahams (Schatzmeister FVN), Peter Frymuth (Präsident FVN), Walter Hützen (Ehren-Präsident FVN), Hermann Korfmacher (Präsident WDFV) und Alfred Vianden (Präsident FVM) [Foto: F.B./FVN]
Die Spitzen der Westdeutschen Fußballverbände gratulieren Walter Hützen zum runden Geburtstag - v.l.: Manfred Abrahams (Schatzmeister FVN), Peter Frymuth (Präsident FVN), Walter Hützen (Ehren-Präsident FVN), Hermann Korfmacher (Präsident WDFV) und Alfred Vianden (Präsident FVM) [Foto: F.B./FVN] -

Wenn sich heute Freunde, Weggefährten und gute Bekannte, unter Ihnen auch die Spitzen des Fußballs und der politischen Vertreter aus Mönchengladbach und dem Landtag NRW, auf den Weg nach Mönchengladbach machen, dann wollen sie einem Menschen ihre Referenz erweisen, der viel für den Sport und insbesondere für den Fußball ehrenamtlich geleistet hat.

Walter Hützen, Ehren-Präsident vom Fußballverband Niederrhein, vollendet das 80. Lebensjahr und der Präsident, Peter Frymuth, hat zu diesem freudigen Anlass stellvertretend für den FVN eingeladen.

Walter Hützen, auch heute noch praktizierender Rechtsanwalt in Mönchengladbach, begann seine sportbezogene, ehrenamtliche Laufbahn, seinem Beruf entsprechend, im Jahre 1971 als Beisitzer in der Bezirksspruchkammer „Linker Niederrhein“, der er bis 1975 angehörte. Noch während dieser Amtszeit -damals war das noch möglich- wählte man ihn 1973 auf den Kreistag des Kreises Mönchengladbach-Viersen zu seinem Kreisvorsitzenden. Kraft dieser Funktion wurde er gleichzeitig Beiratsmitglied des FVN.

Mönchengladbachs 1.Bürgermeister Michael Schroeren war nur einer der zahlreichen Gratulanten [Foto: F.B./FVN]
Mönchengladbachs 1.Bürgermeister Michael Schroeren war nur einer der zahlreichen Gratulanten [Foto: F.B./FVN] -

Der damalige FVN-Präsident, Willi Haneke, erkannte schon früh die Talente des heutigen Jubilars und so wurde Walter Hützen im Jahre 1980 in den damaligen FVN-Vorstand -heute FVN-Präsidium- kooptiert, ehe er 1981 auf dem Verbandstag als Beisitzer in dieses Gremium gewählt und ihm bereits 1983 das Amt des Satzungsausschuss-Vorsitzenden übertragen wurde.

Der Aufstieg auf der ehrenamtlichen Karriereleiter war damit aber noch lange nicht beendet. Bereits beim Verbandstag 1986 wählte man Walter Hützen zum 2. Vorsitzenden des FVN. So war es nur folgerichtig, dass er im Jahre 1989 Willi Haneke im Amt als 1. Vorsitzender des FVN folgte und damit gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender des heutigen WDFV wurde. Beide Funktionen übte er bis 2013 mit großer Leidenschaft aus.

Parallel zu den Verbandstätigkeiten war Walter Hützen auch erfolgreich in den Gremien des Deutschen Fußball-Bundes tätig. Von 1982 bis 1999 gehörte er als Beisitzer dem DFB-Bundesgericht, dem höchsten Rechtsorgan im DFB, an. Von 1999 bis 2007 erfüllte er im DFB-Vorstand, die stetig an Bedeutung wachsende Aufgabe, als Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheitsangelegenheiten.

Frank Boss (MdL) überbrachte die Grüße des Landes NRW [Foto: FVN]
Frank Boss (MdL) überbrachte die Grüße des Landes NRW [Foto: FVN] -

Das ehrenamtliche Wirken des Jubilars war aber nicht nur auf den Fußball fokussiert. So engagierte er sich als FVN-Präsident auch im LandesSportBund. Bereits im Jahre 1981 rückte es als stellvertretender Vorsitzender der Sporthilfe e.V. in das LSB-Präsidium, dessen Vize-Präsident er von 1993 bis 2001 war. Erst aufgrund der Strukturreform im LSB im Jahre 2007, schied er auf der LSB-Mitgliederversammlung im Jahr 2008 aus diesem Führungsgremium aus.

Walter Hützen wurde für sein unermüdliches Wirken vielfach ausgezeichnet. Der FVN verlieh ihm neben der silbernen und goldenen Ehrennadel auf dem Verbandstag 2013 auch die höchste Verbandsauszeichnung, dem FVN-Ehrenring. Die damalige Landesregierung von NRW schloss sich den Verdiensten von Walter Hützen an und ehrte ihn im Jahr 2006 mit der Sportplakette des Landes NRW.

Ein solch ehrenamtliches Arrangement geht nicht ohne die starke Unterstützung seiner Frau Ellen [Foto: FVN]
Ein solch ehrenamtliches Arrangement geht nicht ohne die starke Unterstützung seiner Frau Ellen [Foto: FVN] -

Früh erkannte er, dass die Sportschule Wedau, als größtes Sportcentrum in Europa, nur eine Überlebens-Chance hat, wenn man neben den verbandseigenen auch die sportpolitischen Gremien davon überzeugt, dass nur Investitionen in die Substanz gleichzeitig auch die Zukunft der Sportschule Wedau sichert. Mit dem höchsten Landes-Zuschuss in Höhe von 8,5 Mio. € im Jahre 2013, den es jemals für eine Sporteinrichtung in NRW gegeben hat, hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Sportschule Wedau stetig weiterentwickelt und gleichzeitig als Ausbildungs-Garant alle satzungsrelevanten Aufgaben auch in Zukunft erfüllen wird.

Der FVN gratuliert seinem Ehren-Präsidenten recht herzlich und wünscht ihm für die kommenden Lebensjahre alles Gute, vor allem aber beste Gesundheit, damit er noch viele Jahre gemeinsam mit seiner Ehefrau Ellen verleben kann.

[Text, Fotos & Layout: F.B./FVN]

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