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Vereinsdialog beim SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 e.V.

Ein Verein der in zwei Städten beheimatet ist.

08.09.2017
Alle Teilnehmer des Vereinsdialoges
Alle Teilnehmer des Vereinsdialoges - Foto: FVN

Vereinsdialog beim SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 e.V – Ein Verein der in zwei Städten beheimatet ist.

Bei sommerlichem Wetter und einer vollen Platzanlage, begrüßte der SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 e.V. die Vertreter vom Verband und Kreis, angeführt vom FVN-Vizepräsidenten Jürgen Kreyer, zum ersten Vereinsdialog nach den Sommerferien.

Beim gemeinsamen Rundgang über die Platzanlage, gaben die Vereinsvertreter bereits einen kurzen Einblick in die Geschichte und Situation des Vereines. Das markanteste Merkmal des Vereins ist wohl die Gegebenheit, dass das Vereinsgelände auf zwei unterschiedlichen Stadtgebieten liegt, nämlich dem der Stadt Oberhausen und der Stadt Bottrop. Diese Besonderheit führt jedoch immer wieder zu Schwierigkeiten, wie z.B. bei der Zuständigkeit der Notfalldienste beider Städte oder der Bearbeitung von bürokratischen Aufgaben des Vereins.

Zurück im Vereinsheim begrüßte FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer alle Teilnehmer und leitete den spannenden Abend ein: „Vielen Dank dass wir diesen Vereinsdialog durchführen dürfen. Die Dialoge haben den Sinn und Zweck auf ihre Probleme einzugehen und zu helfen wenn wir können. Die Kommunikation soll auch nach diesem Abend fortgeführt und verstärkt werden.“. Zu Beginn des Dialoges ging es vor allem um das Konzept und die Ziele des Vereines. Für die Zukunft ist hier eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Junioren- und Seniorenabteilung vorgesehen, um so die Spieler früher bei den Senioren einzugliedern. „Wir sind schon deutlich weiter als wir in den letzten Jahren waren. „Es war wie ein großes Aquarium indem alle Fische in verschiedene Richtungen geschwommen sind“ bringt der Trainer der 2. Mannschaft Reiner Wichert die vergangenen Schwierigkeiten auf den Punkt.

Rundgang über die Platzanlage des SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926
Rundgang über die Platzanlage des SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 - Foto: FVN

Der Verein der auf der großen und modernen Sportanlage „Im Fuhlenbrock 35“ beheimatet ist, hat trotz eines Naturrasenplatzes, Kunstrasenplatzes und eines kleineren Aschenplatzes immer wieder mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen. Die städtische Anlage ist leider mit deutlich zu wenigen Umkleidekabinen ausgestattet, für einen Verein der allein über 20 Jugendmannschaften aufweisen kann. An Spieltagen – in den Wintermonaten ist der Naturrasenplatz zudem häufiger durch die Stadt gesperrt – kommt es immer wieder zu Engpässen in den Kabinen und auf den Plätzen. Verstärkt wird diese Problematik dadurch, dass der Verein speziell im Juniorenbereich immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Kreis hat. Bei der Staffelplanung sowie den Spielplänen wünscht sich der Verein eine stärkere Unterstützung und Berücksichtigung der Vereinsgegebenheiten. Der FVN möchte hier zukünftig zwischen Kreis und Verein stärker vermitteln.

Auch die verschiedenen Angebote des FVN in Form von kostenlosen Kurzschulungen, sowie die Amateurfußball-Kampagne mit den Serviceangeboten von Fussball.de konnten den Teilnehmern ein Stück nähergebracht werden.

Der gemeinsame Dialog im Vereinsheim des SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 e.V.
Der gemeinsame Dialog im Vereinsheim des SV Blau-Weiß Fuhlenbrock 1926 e.V. - Foto: FVN

Die Vereinsvertreter waren sichtlich froh über die Ergebnisse des gemeinsamen Dialoges und wollen zukünftig die Beratungsmöglichkeiten des FVN mehr in Anspruch nehmen, wie z.B. bei der Überarbeitung der Vereinssatzung, zu der es zeitnah kommen soll. Der 1.Vorsitzende Winfried Junker bedankte sich bei allen Beteiligten für den gelungenen Abend: „Es hat mich sehr gefreut, dass sie sich die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten und uns weiter aufzuklären. In vielen Bereichen wurde Licht ins Dunkel gebracht. Auch möchte ich mich bei den vielen Vereinsvertretern für ihre Arbeit bedanken. Alleine wäre dies nicht zu schaffen!“.

Ähnlich erfolgreich sah auch FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer den gemeinsamen Dialog und betonte nochmal die Besonderheit dieses Vereines: „Ich will mich im Namen von allen Anwesenden des Kreises und Verbandes herzlich bedanken. Es hat mich sehr gefreut wie wir aufgenommen wurden. Es wurde kontrovers diskutiert, genauso wie es bei einem Vereinsdialog sein soll. Außerdem finde ich es großartig wie sie es managen, dass ihr Verein in zwei Städten liegt.“ Durch den Vereinsdialog, konnte die Kommunikation zwischen Verein, Kreis und Verband verbessert werden, sodass man sich zukünftig wieder Gegenseitig mehr unterstützen kann.

[Text/Foto: FVN ; Layout: FVN]

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