Fußballverband Niederrhein e.V.
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Vereinsdialog beim SC 1911 Kapellen-Erft e.V.

Tradition und Engagement in Kapellen

09.06.2017
Die Teilnehmer des Vereinsdialoges bei der Besichtigung der Platzanalage.
Die Teilnehmer des Vereinsdialoges bei der Besichtigung der Platzanalage. - Foto: FVN

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der SC 1911 Kapellen-Erft den Fußballverband Niederrhein um Präsident Peter Frymuth und dem Vorsitzenden des Kreises Grevenbroich-Neuss Dirk Gärtner, auf der Anlage an der Weimarstraße zum Vereinsdialog begrüßen. Pünktlich um 19:00 Uhr starteten die Teilnehmer mit einem Rundgang im „Erftstadion 74“ – der Heimspielstätte des SC – und verschafften sich so einen Eindruck über die infrastrukturellen Gegebenheiten und die Platzanlage. Dabei gaben Philip Breuer, 1. Vorsitzender des SC, und  Ralf Stübben, 1. Geschäftsführer des SC, erste Einblicke in die Vereinshistorie und die Entwicklung des Vereins.  

Der SC 1911 Kapellen-Erft konnte sich in den vergangenen Jahrzehnten als ein fester Bestandteil im Leistungsfußball am Niederrhein etablieren und überzeugte dabei im Junioren- sowie im Seniorenbereich mit guten Ergebnissen. In dieser Zeit hat der Verein in Eigenleistung auch viel auf der städtischen Platzanlage bewegt und diese immer weiter ausbauen und verbessern können. Der Bau eines Imbiss-Pavillons ist das neuste Projekt des SC und soll zu Ehren des ehemaligen, langjährigen Vereinsvorsitzenden und jetzigem Ehrenvorsitzenden Josef Breuer auf den Namen „Jupp´s Sportsbar“ getauft werden. Der neue Pavillon befindet sich in der Mitte der Sportanlage und bildet einen zentralen Anlaufpunkt für Mitglieder, Fans und Gäste.

Ein Abend voller intensiver Diskussionen im Vereinsheim des SC.
Ein Abend voller intensiver Diskussionen im Vereinsheim des SC. - Foto: FVN

Zurück im Vereinsheim freute sich Philip Breuer über den gemeinsamen Vereinsdialog: „Wir sind dankbar für den Austausch und die Möglichkeit Informationen aus erster Hand zu bekommen, wie man Dinge vielleicht noch besser machen kann. Wir freuen uns auf den Abend.“. Peter Frymuth pflichtet dem bei und ergänzte aus Sicht des FVN, „Jeder Verein hat seine eigenen Abläufe, Möglichkeiten und Probleme – deswegen sind die Vereinsdialoge so wichtig. Wir können Eindrücke sammeln, Anregungen aufnehmen und diese für unsere Arbeit nutzen. Wir wollen wissen, wie der Verein den Verband erlebt und was wir in unserer Arbeit optimieren können.“.

Von den vielen interessanten und intensiv diskutierten Themen stach die Förderung der Jugendlichen im Verein besonders hervor. Die richtige Balance zwischen Leistungsfußball und Breitenfußball, sowie die bereits ausgeschöpften Kapazitäten der Platzanlage für 21 Mannschaften, stellen für den Verein große Herausforderungen dar. So war auch die Zukunft der städtischen Sportanlagen, die unter Umständen reduziert werden sollen, ein Thema des Abends. Dabei kann eine Verteilung, Zusammenfassung und Streichung von Sportanlagen nicht so einfach am Reißbrett entworfen werden. „Man kann die Kinder nicht steuern, sie werden dorthin gehen, wo man sich um sie kümmert und das scheint mir hier im Besonderen gegeben zu sein. Vereinsanlagen können nicht nur so verteilt werden, dass es standorttechnisch Sinn ergibt, sondern es müssen auch die Leistungen und die handelnden Personen der Vereine berücksichtig werden. Es muss dort Unterstützung geben, wo sie sie gebraucht wird.“ fasste Peter Frymuth die Diskussion um die Sportanlagen zusammen.

Abschlussfoto der Teilnehmer des Vereinsdialoges.
Abschlussfoto der Teilnehmer des Vereinsdialoges. - Foto: FVN

Darüber hinaus standen an diesem Abend auch Themen aus den Bereichen Spielbetrieb, Qualifizierung und dem Schiedsrichterwesen auf der Agenda. Dabei konnten die FVN-Vertreter dem SC 1911 Kapellen-Erft nicht nur Hilfestellungen und Qualifizierungsmöglichkeiten aufzeigen, sondern nahmen auch selbst entsprechende Anregungen für die einzelnen Bereich mit. Auch die Möglichkeiten der Amateurfußball-Kampagne mit Spielankündigungsplakaten, Flyern und FUSSBALL.DE wurde den Vereinsvertretern näher gebracht.

Philip Breuer zog ein positives Fazit des Abends: „Es war ein sehr interessanter Abend mit vielen guten Anstößen, über die wir nachdenken werden. Insbesondere die Hinweise zu den Qualifizierungsmöglichkeiten waren sehr hilfreich – hier werden wir den Kreisjugendbildungsbeauftragen in Zukunft sicherlich verstärkt in Anspruch nehmen.“. Peter Frymuth pflichtete dem 1. Vorsitzenden des SC bei: „Der Abend war genau das, was wir uns gewünscht haben. Ein sehr offener Austausch zu vielen verschiedenen Themen. Wir freuen uns, wenn der Verein den Verband kontaktiert, um entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten wahrzunehmen.“.

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