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Gewaltprävention im Jugendbereich - Kreis 5

Gelungener Workshop zur Gewaltprävention

Auf eine erfolgreiche Workshop-Reihe zur Gewaltprävention für B-Jugend-Fußballer blickt der Kreis 5 Grevenbroich/Neuss zurück. In insgesamt drei Veranstaltungen im Juni wurden die jungen Fußballer mit Methoden vertraut gemacht, um Gewalt auf dem Fußballplatz zu vermeiden.

Die Workshops im Fußballkreis 5 wurden unter den Augen von Bert Haushalter (Sozialpädagoge Jugendwerk Köln), Thorsten Isaak (Sozialarbeiter des SKM Neuss) und Frank Peters (Lehrstab des Fußballverbands Niederrhein) durchgeführt. Ermöglicht wurde die Veranstaltungsreihe durch das großzügige Engagement der Volks- und Raiffeisenbank in Dormagen. "Die VR Bank erfüllt damit ihren gesellschaftlichen Auftrag", gibt Vertriebsleiter Wolfgang Cremer hierzu an.

Dass Prävention wichtig ist, bevor es überhaupt zu Spruchkammerurteilen kommt, stellte FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer bei der Auftaktveranstaltung fest. "In Grunde genommen muss das in allen gesellschaftlichen Bereichen angepackt werden", wusste Dr. Hans-Ulrich Klose, stellvertretender Landrat im Rhein-Kreis Neuss zu ergänzen, da sich die jungen Fußballer auch im privaten und schulischen Umfeld bewegen. Daher zeigte sich Hermann-Josef Koch, Vorsitzender im Kreis 5, erfreut, dass Klose sich interessiert zeigte, das Workshop-Konzept vor dem Sportausschuss des Kreistages vorzustellen.

Aber auch die Teilnehmer des Workshops waren engagiert dabei und konnten viele Methoden mitnehmen. "Die Jugendlichen haben auch sehr feine Drähte dafür, was gerecht ist", sieht Thorsten Isaak auch einen möglichen Aspekt für Gewaltpotentiale. "Dabei ist Gewalt eigentlich nicht deren Thema, das haben die Jugendlichen klar gesagt", ergänzt Frank Peters.

Ein Gewaltproblem habe der Fußball im Verband nicht, stellt Reinhold Dohmen vom Fußballausschuss des FVN fest und hält dabei Vorkommnisse und Anzahl der Spiele pro Wochenende dagegen. "Aber jeder Vorfall ist einer zu viel", stellt er klar fest.

Somit bleibt als Fazit, dass der Fußball im Kreis einen guten Schritt nach vorne gemacht  hat, gibt Dirk Gärtner, Schiedsrichterobmann im Kreis 5, zu Protokoll. Aber er denkt schon weiter. "Es wäre der nächste Schritt, dass die Trainer im Jugendbereich diese Stationen im Workshop durchlaufen", so Gärtner weiter. Ziel: Die Trainer geben als Multiplikatoren die Methoden des Workshops in ihre Vereine weiter.


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