Fußballverband Niederrhein e.V.
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Was tun, wenn es einen Verdacht gibt?

5 Schritte zum vorbeugenden Umgang mit dem Thema

  1. Vereinsinterne Strategie zum Umgang mit dem Thema verabschieden (ggf. Rat durch externe Experten einholen)
  2. Eignungsprüfung der Vereinsmitarbeiter/-innen (ggf. ­erweitertes Führungszeugnis/Ehrenkodex)
  3. Benennung und Qualifizierung eines Ansprechpartners/einer Ansprechpartnerin im Verein
  4. Schaffung von Angeboten zur Prävention für Kinder und Jugendliche
  5. Interne und externe Darstellung: „Wir beugen sexualisierter Gewalt vor!“

Handeln und Expertenhilfe holen!

Verdachtsäußerungen sollte man ernst nehmen und gewissenhaft prüfen. ­Vereinen wird empfohlen, im Vorhinein einen Interventionsplan für das Vorgehen im ­Verdachtsfall zu erstellen. Wichtig ist es, nicht selbst zu ermitteln! Dies könnte ­spätere Nachforschungen der Polizei behindern. Stattdessen sollte man zügig Rat bei entsprechenden Anlaufstellen suchen.
In den Fußball- und Leichtathletikverbänden innerhalb des WFLV wurden dazu ­Anlaufstellen eingerichtet (Kontakt umseitig). Dort bekommen Sie eine erste ­Hilfe. Der Ansprechpartner kann Dinge neutral ordnen, zu weiteren Stellen vermitteln und Ihnen ­Empfehlungen zum weiteren Vorgehen aussprechen.

Verständnisvoll reagieren - Neutralität wahren!

Einem Kind das Gefühl zu geben, dass es lügt oder übertreibt, wäre ebenso falsch wie den Beschuldigten vorzuverurteilen. Hier muss im Sinne des ­betroffenen ­Kindes und nicht über dessen Kopf hinweg gehandelt werden. Alles sollte in enger ­Absprache entschieden und entsprechende Schritte eingeleitet werden. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und mit einer professionellen Anlaufstelle ­Kontakt aufzunehmen.

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