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In Remscheid geht ein Licht auf - Oberhausen muss sich beweisen

Diebels Niederrheinpokal Nachhol-Partie: RWO bei FCR

07.03.2012
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Endlich kann gespielt werden. Nach Querelen um die Anstoßzeit, notwendige Sicherheitsvorgaben und damit zusammenhängend die ausreichende Beleuchtung der Anlage des FC Remscheid, trifft der FCR nun endlich im eigenen Stadion auf Rot-Weiß Oberhausen und will den Zuschauern dort auch etwas bieten.

Mario Basler hat mit den im Abstiegskampf steckenden „Malochern“ aus Oberhausen momentan größere Sorgen, als den Termin für die Nachholpartie im Diebels Niederrheinpokal. Doch nun, da der Termin am heutigen Abend ansteht, muss der sportlich angeschlagene 3.Ligist seiner Favoritenrolle als klassenhöchstes Team im Wettbewerb auch gerecht werden. Ziel für die Oberhausener kann und darf nichts anderes sein, als der Sieg im Diebels Niederrheinpokal und der damit verbundene Startplatz im DFB-Pokal mit Fernsehgeldern und Zuschauereinnahmen. Einnahmen die der Klub gut gebrauchen kann, um sich im Falle eines Abstiegs sportlich abzufangen.

Spielverderber könnte da der FC Remscheid werden. Die Landesligisten haben lange gekämpft, um das Spiel vor heimischem Publikum austragen zu können – und am Ende war es das Projekt eines Studenten, das die Erleuchtung in Form einer ausreichenden Flutlicht-Beleuchtung brachte. Für das Remscheider Publikum ist somit nicht nur das Gastteam, sondern auch der Pokalkracher unter Flutlicht eine Besonderheit, die nun auch sportlich gekrönt werden soll. „Wir haben nichts zu verlieren. Wir werden versuchen, die Partie so lange wie möglich offen zu halten", erklärte FCR-Trainer Stefan Brandt gegenüber der Presse.

Der Sieger der Partie bekommt es im Viertelfinale mit den Sportfreunden Baumberg zu tun.Gewinnt RWO bekommt Baumberg das Heimrecht, gewinnt Remscheid das Spiel verbleibt das Heimrecht beim FCR. Die Remscheider-Verantwortlichen dürften einem möglichen Abendtermin Anfang April dann offener gegenüberstehen – schließlich weiß man jetzt, wie man Licht ins Stadion bringt.

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