06.09.2010 Junioren-Fußball

Sieg im dritten Anlauf

DFB A2-Junioren-Länderpokal in der Sportschule Wedau

Die Niederrheiner kämpften um jeden Ball

Endlich hat es geklappt. Im dritten Anlauf konnten die A2-Junioren des Fußballverbandes Niederrhein beim Länderpokal in der Sportschule Wedau einen Sieg einfahren. Nach den Spielen gegen Niedersachsen (0:1) und Sachsen-Anhalt (1:1), durfte die Niederrheinauswahl gegen Sachsen einen 2:1 Erfolg bejubeln. Die „sächsischen" Tage fanden somit einen versöhnlichen Abschluss, nun wartet man auf den morgigen Abschluß-Gegner.

„Fußball kann manchmal brutal sein." stellte Udo Hain nach dem Abpfiff der Partie seiner Auswahl gegen Sachsen fest und zeigte damit etwas Mitleid mit seinem sächsischen Kollegen. Lange Zeit sah dessen Mannschaft nämlich wie der Sieger des Vergleiches aus, denn Sachsen führte nach einer scharf geschossenen Ecke, die per Kopf unter die Latte des FVN-Gehäuses platziert wurde, schon ab Beginn der zweiten Hälfte mit 1:0. Der Niederrhein dagegen konnte bis zu diesem Zeitpunkt nur halbe Torchancen zählen, wirklich gefährlich wurde das Niederrhein-Team nur selten.

Moritz Göttel (r.) in den Armen seiner Teamkollegen
Moritz Göttel (r.) in den Armen seiner Teamkollegen ©FVN e.V.

Erst als Moritz Göttel (Borussia Mönchengladbach) in der Schlussviertelstunde aufdrehte und die Sächsische Abwehrreihe immer wieder arg in Bedrängnis brachte, wendete sich das Blatt. Göttels starkem Zug zum Tor, kombiniert mit gutem körperlichen Einsatz, hatte Sachsen nur wenig entgegenzusetzen. Acht Minuten vor dem Ende half nur ein Foul Göttel am Schuss zu hindern - der daraus resultierende Elfmeter wurde eiskalt von Patrick Dertwinkel (BMG) verwandelt und der FVN kam zum verdienten Ausgleich. Damit allerdings nicht genug. Der Druck wurde weiter aufrecht erhalten, bis Göttel dann selbst, nach schönem Steilpass, zum Torerfolg kam. Im Alleingang auf den sächsischen Keeper verwandelte er kurz vor dem Schlusspfiff zum 2:1 Endstand.

„Da sieht man wie brutal es im Fußball manchmal gehen kann. Aber es war sicherlich am Ende ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Sachsen hat ein gutes Spiel gemacht und war gerade bei Ecken gefährlich, wir haben in der Offensive lange nicht den richtigen Weg gefunden, konnten uns am Ende aber dann doch Chancen erarbeiten und sind - sicherlich etwas glücklich - aber verdient zu den Treffern gekommen. Das tut natürlich gut und verleiht noch einmal Aufwind vor dem letzten Turniertag." so Udo Hain, der nun auf die Ansetzungen für den letzten Turniertag wartet.

Heute Abend fahren die über 300 Talente der 21 Landesverbände gemeinsam nach Krefeld, um den Kollegen der U19-Nationalmannschaft die Daumen zu drücken. In der Grotenburg erwartet die DFB-U19 ein Testspiel gegen Dänemark.

>>Ergebnisse und Spielplan finden Sie auf dfb.de

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