Ein neuer Mann an der Spitze der Schiedsrichter
Verbandsschiedsrichtertag 2010
Erst auf dem Verbandstag des Fußballverbandes Niederrhein wird gewählt, wer in Zukunft an der Spitze der Schiedsrichterschaft am Niederrhein stehen wird. Doch seit dem Schiedsrichtertag am 20.5. ist klar: Der Wunschkandidat von Jürgen Kreyer, Andreas Thiemann, genießt das uneingeschränkte Vertrauen der Unparteiischen im FVN und wird mit dem bekannten Team kandidieren.
Dass Jürgen Kreyer auf dem FVN-Verbandstag nicht wieder als Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses um das Vertrauen der Delegierten werben wird, hatte er schon im Vorfeld des Schiedsrichtertages bekannt gemacht. Seine Absichten konzentrieren sich auf ein anderes Ziel. Die Aufgaben im Schiedsrichterausschuss wollte Kreyer jedoch in vertraute Hände legen und schlug den Schiedsrichtervertretern der Kreise daher Ausschussmitglied Andreas Thiemann als Nachfolger vor. „Es waren sechs wunderschöne Jahre - ich verlasse diesen Posten nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ich bitte das mir entgegengebrachte Vertrauen auch Andreas Thiemann zu schenken, damit er die hervorragende Arbeit die im Verbandsschiedsrichterausschuss geleistet wurde weiter fortsetzen kann." so Jürgen Kreyer. Einstimmig stimmten die Kreisschiedsrichter diesem Vorschlag zu und bestätigten kurz darauf auch die bisherigen Beisitzer in ihrem Amt. An Thiemanns Stelle rückt Boris Guzijan aus dem Kreis 9.
Kreyer nutze die Gelegenheit auch, um seinem Ausschuss deutlich Danke zu sagen, der an den erfolgreichen Entwicklungen „durch Diskussion, Offenheit und Einsatz" maßgeblich beigetragen hatte. Klaus Plettenberg, Karl-Heinz Klein, Martin Bur am Orde, Ralph van Hoof und Heribert Lang werden gemeinsam mit Boris Guzijan als Beisitzer des Schiedsrichterausschusses auch für die nächste Amtszeit zur Verfügung stehen. Auch unter Andreas Thiemann wären sie dann bereit die Interessen der Schiedsrichter im Verband zu vertreten.Vor seinem Abschied als Schiedsrichterobmann hatte Jürgen Kreyer die Aufgabe den Bericht über die Arbeit der letzten drei Jahre vorzutragen. Da diese eine durchweg positive Entwicklung beschreiben konnten, fiel es dem Präsidiumsmitglied leicht die 36 Stimmberechtigten sowie zahlreiche Gäste von der geleisteten Arbeit zu überzeugen. Gerade im Bereich der Schiedsrichterbeobachtung sah Kreyer einen der größten Fortschritte: „Wir haben durch eine umfassende Beobachtung auf den Plätzen, eine sehr hohe Qualität erreicht und können so ein zuverlässiges Bild über die guten Leistungen unserer Schiedsrichter feststellen. Unsere Schiedsrichter-Beobachter sollen jeden Schiedsrichter einer Spielklasse gesehen haben, um die Leistungen in ein Verhältnis setzen und die Entwicklung der Schiedsrichter bewerten zu können. Dies kann dank der gesteigerten Qualität in den Beobachtungen auch in unsere Bewertungen einfließen."
Thiemann, der sich herzlich für das Vertrauen der Delegierten bedankte, wollte aber vor allem Jürgen Kreyer Glückwünsche mit auf den Weg geben und die geleistete Arbeit seines Vorgängers würdigen: „Jürgen Kreyer hat in den vergangenen sechs Jahren durch seine innovative Art und durch die Offenheit für die Meinung anderer, vieles erreicht. Ich hoffe dem in mich gelegten Vertrauen gerecht zu werden."
Gemeinsam bedankten sich Kreyer und Thiemann bei einigen verdienten Kräften. So freuten sich Thomas Weitz, Gerd Hennig, Hans-Joachim Goßen, Günter Andrießen und Markus Fliege (per Ferngruß) über Blumenstrauß, Weingeschenk und dankende Worte.
Nun gilt der Blick dem Verbandstag des FVN, am 19.Juni - dort muss Thiemann von den Delegierten bestätigt werden um die Nachfolge Jürgen Kreyers endgültig antreten zu dürfen. Die einstimmige Wahl dürfte ihm dafür mächtig Rückenwind liefern.




































