10.05.2010 Junioren-Fußball

Volles Vertrauen in FVN-Jugendausschuss

FVN Verbandsjugendtag 2010

Erfolgreich für die Jugend am Niederrhein - Peter Frymuth bei seinem Vortrag zum Bericht des Jugendausschusses
Erfolgreich für die Jugend am Niederrhein - Peter Frymuth bei seinem Vortrag zum Bericht des Jugendausschusses ©FVN e.V.

Erfolge sind die beste Empfehlung für eine Wiederwahl. Dies bestätigte sich beim Jugendverbandstag des Fußballverbandes Niederrhein am vergangenen Freitag in der Aula der Sportschule Wedau. Peter Frymuth und seinem Team des Jugendausschusses wurde einstimmig das Vertrauen der Delegierten ausgesprochen. Für den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Günter Servaes verstärkt der 31-jährige Marc Wittmann in Zukunft den Jugendausschuss.

„Erfolg und Misserfolg entscheiden sich über das Gelingen der Zusammenarbeit. Ich würde mich freuen, würde die gemeinsame Arbeit mit den 14 Fußballkreisen unseres Verbandes auch in Zukunft weiterhin so gut funktionieren und zu gemeinsamen Erfolgen führen!" bedankte sich der alte und neue Vorsitzende des Jugendausschusses im Fußballverband Niederrhein, Peter Frymuth, nach seiner Wahl am Freitagabend vor rund 110 geladenen Delegierten und Ehrengästen.

Zuvor durfte der Düsseldorfer im Bericht des Jugendausschusses zahlreiche Erfolge der Jugendarbeit in Verband, Kreisen und Vereinen feststellen, so unter anderem eine führende Position innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes was Qualifizierung und Lehrarbeit angeht. „Dieser Bericht ist nicht der Bericht eines Gremiums, sondern die Leistung aller in der Jugendarbeit tätigen. So sind auch die Erfolge der Jugendarbeit ein gemeinsamer Erfolg. Wir haben uns zu einem der führenden Verbände entwickelt." gab Frymuth in einer gelungenen Rede bekannt, in der er Lob und Dank an die Vertreter der Kreise deutlich weiter gab.

Die vielen Entwicklungen im Bereich IT und neue Medien würden zwar einiges an Veränderungen und neuen Anforderungen von Kreisen und Vereinen abfordern, so Frymuth, „aber ich kann mich auch noch gut erinnern, als ich mit dem Taschenrechner alle Tore zusammengerechnet habe um meine Tabellen zu kontrollieren. In sofern hat sich auch vieles durch die Neuerungen deutlich vereinfacht!"

Der Verbandsjugendtagsbericht zeigt große Erfolge der Jugendarbeit am Niederrhein auf
Der Verbandsjugendtagsbericht zeigt große Erfolge der Jugendarbeit am Niederrhein auf ©FVN e.V.

Der Ausblick in die Zukunft war vor allem von zwei Dingen bestimmt. Zum Einen beschäftigt den Jugendobmann, dass in den Sommermonaten teilweise wochenlang kein Spielbetrieb stattfindet, weil die Saison deutlich vor Beginn der Ferien beendet wird. „Wir müssen versuchen die Vereine so lange wie möglich im geordneten Spielbetrieb zu lassen! Es kann nicht sein, dass wir im Winter Probleme haben unsere Spiele durchzuführen und im Juni/Juli wenn die Bedingungen optimal sind, ist bereits alles gelaufen. Wir müssen hier überlegen wie wir - eventuell auch abweichend von der Tradition - neue, flexible Wege gehen können".

Zum Anderen beschäftigt den Jugendausschussvorsitzenden der demographische Wandel „der sich glücklicherweise bislang noch nicht im Verband bemerkbar gemacht hat. Unsere Zahlen sind konstant geblieben. Aber es wird für unsere Vereine zur Herausforderung werden!".

 Ein Problem in das auch Niederrhein-Präsident Walter Hützen, der gemeinsam mit seinen Präsidiumskollegen Peter Waldinger und Manfred Abrahams beim Jugendtag zugegen war, einstieg: „In der demographischen Entwicklung ist etwas im Gange, das den ein oder anderen Verein deutlich verunsichern müsste. Es wird nicht einfach sein die Vereine für dieses Problem fit zu machen - wir müssen also überlegen wie wir etwas anders machen können, auch in den Verbandsstrukturen, um hierauf vorbereitet zu sein. Ich appelliere daran den Vereinen klar zu machen - unter Betrachtung des demographischen Wandels wird das noch einmal bestärkt: Die Zukunft des Fußballs ist weiblich! Und alle Vereine sollten sich dafür öffnen."

Günter Servaes saß ein letztes Mal in mitten seiner VJA-Kollegen
Günter Servaes saß ein letztes Mal in mitten seiner VJA-Kollegen ©FVN e.V.

Frymuth und Hützen hatten an dem Abend neben Berichten und Wahlen zusätzlich die Aufgabe verdiente Mitarbeiter aus Kreisen und Verband zu verabschieden und zu ehren. So entschied sich der bisherige Beisitzer des Jugendausschusses, Günter Servaes, sich aus der Ausschussarbeit im Verband zurückzuziehen und verstärkt dem Kreis zu widmen. Zudem zieht die hochschwangere Danuta Karas sich vorläufig aus der Arbeit im Mädchenfußballausschuss des FVN zurück.

Besonderen Dank ernteten die Jugendobmänner Heiner Thomaßen (Kreis 6) sowie Dietmar Hellbeck (Kreis 3) die auf den Kreisjugendtagen ihren Abschied verkündeten. Applaus erntete vor allem Heiner Thomaßen der mit den Worten Peter Frymuths „eine Institution im Fußball am Niederrhein geworden ist."

Ehrungen erwarteten Erwin Lechner und Helmut Nelskamp aus der Verbandsjugendspruchkammer. Während Lechner mit der goldenen Ehrennadel des FVN ausgezeichnet wurde, bekam Nelskamp die silberne Ehrennadel des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes verliehen. Die silberne WFLV-Ehrennadel trägt seit dem Verbandsjugentag zudem Andreas Balicki, FVN-Vertreter im WFLV-Jugendverbandsgericht.

Die höchste Auszeichnung erhielten die ausscheidenden Essener Urgesteine im Jugendfußball Günter Hufnagel und Heinz Rosbach mit der DFB-Verdienstnadel.

Marc Wittmann (l.) neu im VJA, Andreas Buchartz (r.) neu in der Jugendspruchkammer des FVN
Marc Wittmann (l.) neu im VJA, Andreas Buchartz (r.) neu in der Jugendspruchkammer des FVN ©FVN e.V.

Neben Verabschiedungen durften auch neue Gesichter begrüßt werden. So rückt für Günter Servaes ein junger Mann in den Verbandsjugendausschuss, dessen Vater bereits als Kreisvorsitzender weit bekannt ist. Marc Wittmann (31) aus dem Kreisjugendausschuss des Kreises 6 wird sich in Zukunft mit Leidenschaft für den Jugendfußball am Niederrhein einsetzen. Ebenso wie der wiedergewählte Vorsitzende des Ausschusses für Schulfußball, Rolf Lüpertz, der bestätigten Vorsitzenden des Ausschusses für Mädchenfußball Ursula Nüchter, sowie der weiteren Beisitzer Klaus Koglin, Werner Ozdoba und Michael Kurtz.

Ebenfalls einstimmig bestätigt wurde die Verbandsjugendsspruchkammer um den Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Stelkens. Rainer Kloke, Helmut Nelskamp, Manfred Schäfer und der aus dem Bund Deutscher Fußball-Lehrer kooptierte Günter Hentschke, bergüßen zudem für den ausscheidenden Erwin Lechner mit Andreas Buchartz aus dem Kreis 5 einen neuen Mann in ihren Reihen.

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